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Mammutbäume auf dem Eschenberg

Auf dem Eschenberg stehen zahlreiche Mammutbäume (Sequoiadendron giganteum). Einige von ihnen, wie zum Beispiel jene Gruppe an der Oberen Meyengstellstrasse, wurden Ende des 19. Jahrhunderts vom damaligen Stadtforstmeister Max Siber angepflanzt. Er war vor seinem Amtsantritt in Winterthur Plantagenleiter auf Sumatra. In dieser Zeit wurden im ganzen Stadtwald von Winterthur über zwei Dutzend exotische Baumarten angebaut. Rund 100’000 Jungpflanzen ausländischer Herkunft wurden um die Jahrhundertwende in den Winterthurer Wald gesetzt.

Die Mammutbäume im Eschenbergwald – aber auch jene auf dem Lindberg – gehören zu den wenigen aus der damaligen Zeit, die hier gut gediehen und bis heute überlebt haben. Und nicht nur das: In den vergangenen Jahren wurden im Eschenbergwald weitere Mammutbäume angepflanzt.

Literatur

  • MADLIGER KURT (1959): Fremde Holzarten im Winterthurer Wald. Mitt. Natw. Ges. Winterthur, Heft 28. Seite 191–202.

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Michael Wiesner ist Biologe. Er hat an der ETH Zürich Naturwissenschaften studiert und in der Fachrichtung Geobotanik bei Prof. Dr. Elias Landolt abgeschlossen. Seine Beiträge finden sich auch auf Facebook, auf Twitter, auf Flickr, auf Vimeo und auf Youtube.

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