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Urnenhain statt Stadtwald im Eichholtern

Anfang der 1920-er Jahre lebten in Winterthur bereits rund 50’000 Menschen. Der Platz auf dem Friedhof Rosenberg wurde langsam knapp. Deshalb bewilligte der Gemeinderat im Juni 1924 einen Kredit von 88’000 Franken für die «Verwirklichung des Projekts eines Urnenhains». Nachdem die Stadt verschiedene Varianten geprüft hatte, «ergab sich als zweckmässigste und idealste Lösung die Erstellung eines solchen im Stadtwaldgebiet Lindberg, anschliessend an den bisherigen Friedhof Rosenberg». Die entsprechenden Arbeiten sollten im nachfolgenden Winter «zum Teil als Notstandswerk zur Ausführung kommen.»

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Geschichte

Den Stadtwald mit Exoten garniert

Im 18. Jahrhundert stand die Forstwirtschaft in Mitteleuropa an einem Wendepunkt. Bis dahin wurden die Wälder für Brenn- und Bauholz und als Viehweide regelrecht ausgeplündert; überall mangelte es an wertvollem Holz. Deshalb waren neue Bewirtschaftungsformen gefragt. Bewirtschaftungsformen, die den Wald als Holzlieferant auf unbestimmte Zeit sicherten. Das war die Geburtsstunde des Nachhaltigkeitskonzepts: Dem Wald durfte […]