Flaumiger Seidelbast (Daphne cneorum)

Der Flaumige Seidelbast (Daphne cneorum), auch Fluhröschen, Rosmarin-Seidelbast oder Flaum-Steinröslein genannt, ist eine Trockenpflanze aus der Familie der Seidelbastgewächse (Thymelaeaceae). Er blüht im Mai und gedeiht am besten an sonnigen Standorten auf trockenen, neutralen bis basischen, nährstoffarmen Böden mit mässig wechselnder Feuchtigkeit.1

Beschreibung

Höhe:5 bis 30 cm
Blüte:vierzählig, zu mehreren in endständigen Köpfen, Blütenblätter satt rosa, Kelchröhren aussen dicht anliegend behaart, stark nach Nelken riechend
Stängel:kahl, junge Zweige behaart, verholzend
Blätter:längs der Zweige verteilt, Oberseite dunkelgrün, Unterseite bläulich, sitzend und wechselständig angeordnet, an den Zweigenden schopfig gehäuft
Vorkommen:Steinige Hänge, Föhrenwälder, Felsen

Giftigkeit

Der Flaumige Seidelbast ist sehr stark giftig!

Gefährdung und Schutz

Im Kanton Zürich kommt diese Seidelbast-Art nur an wenigen Standorten am Rhein zwischen Eglisau und Weiach vor. Der Flaumige Seidelbast ist in der Schweiz (stark) gefährdet und vollständig geschützt.

Die Exemplare in der untenstehenden Bildergalerie wurden Ende April 2021 in Weiach ZH aufgenommen.

Bildergalerie

Literatur

  • Lauber, Konrad; Wagner, Gerhart; Gygax, Andreas; Eggenberg, Stefan; Michel, André (2012): Flora Helvetica. Flora der Schweiz: 3850 Farbphotos von 3000 wildwachsenden Blüten- und Farnpflanzen einschliesslich wichtiger Kulturpflanzen, Artbeschreibungen und Bestimmungsschlüssel. 5., vollst. überarb. Aufl. Bern etc.: Haupt.
  • Wohlgemuth, Thomas; Del Fabbro, Corina; Keel, Andreas; Kessler, Michael; Nobis, Michael (Hg.) (2020): Flora des Kantons Zürich. Haupt Verlag; Zürcherische Botanische Gesellschaft. 1. Auflage. Bern: Haupt Verlag.

Links

  • Daphne cneorum In: Info Flora – Das nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora. Info Flora ist eine gemeinnützige, privatrechtliche Stiftung zur Dokumentation und Förderung der Wildpflanzen in der Schweiz.
  • Rosmarin-Seidelbast In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie.

Einzelnachweise

  1. Lauber et al. 2012, Nr. 839 ↩︎

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