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Gebiete

Tiere und Pflanzen in der Sandlochgrube Chomberg

Noch in den Jahren um 1960 gewann man auf dem Chomberg Kies. Das abgebaute Material stammt aus einer Moräne des Bodenseegletschers. Später diente die Kiesgrube dem Militär als Handgranaten-Wurfgelände. Am Ende des Kalten Krieges erstellte man an dieser Stelle grosse militärische Depotbauten, deren Decke man metertief mit Wandkies überdeckte. 1991 wurde dort ein neues ausgedehntes Naturschutzgebiet geschaffen.

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Tiere

Tiere im Wald: Siebenschläfer

Der Siebenschläfer gehört, zusammen mit der zierlichen Haselmaus, dem Garten- und dem Baumschläfer, zur Familie der Bilche oder Schläfer.

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Tiere

Tiere im Wald: Waldkauz

Grundbesitz ohne Gartenzaun Viele von uns kennen den Waldkauz wenigstens von einer Seite her: Der «Gesang» des Männchens, das dreisilbige «Huuh-hu-huuuuuh», kann einem durch Mark und Bein gehen, wenn man in Spätwinter- oder Frühlingsnächten längs eines Waldrandes spaziert. Fast könnte man meinen, der irgendwo im Gehölz versteckte Vogel wolle einem das Gruseln beibringen. Davon kann […]

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Tiere

Tiere im Wald: Igel

Es ist schade, dass wir diese drolligen Stachelknäuel so schlecht kennen. Wohl sehen wir hie und da einen Igel im Scheinwerferlicht eines Autos, wenn er auf der Strasse nach Insekten Ausschau hält. Vielleicht bleibt aber für viele von uns nur eine Begegnung aus der Kinderzeit haften: Igel trinken gerne Milch aus einem alten Suppenteller (was […]

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Tiere

Tiere im Wald: Über den Winterschlaf der Warmblüter

Zu den Winterschläfern gehören vor allem stammesgeschichtlich ältere Säugetiere wie der Igel, die Fledermäuse, das Murmeltier, der Siebenschläfer, die Haselmaus und andere mehr.

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Tiere

Tiere im Wald

Reptilien Blindschleichen Tiere, die auch nur entfernt schlangenähnlich aussehen und sich wie diese fortbewegen, haben seit jeher vielen Menschen Furcht eingejagt. Noch heute greifen darum einige von ihnen nach Steinen oder einem Stock, um die praktisch wehrlosen Tiere, seien es Schlangen oder Blindschleichen, totzuschlagen. Solches Tun ist verwerflich und zeugt von einer grossen Verständnislosigkeit. Zum […]

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Tiere

Tiere im Wald: Haselmaus

Lebensraum und Lebensgewohnheiten Begegnungen mit Haselmäusen gehören schon nicht zum Alltäglichen. Umso mehr freut es uns, wenn wir beim Durchstöbern buschiger Waldränder plötzlich vor einem kugeligen, kunstvoll mit Gräsern verarbeiteten Nest stehen, das knapp zwei Meter über dem Boden zwischen kleinen Ästen eines Strauches befestigt ist. Wir nähern uns langsam und merken bald, dass hier […]

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Pflanzen

Charakteristische Arten der Wald-Krautschicht

Echter Wurmfarn (Dryopteris filix-mas, Familie Tüpfelfarne) 50–120 cm hoch; Fiederchenunterseiten beidseits des Mittelnervs mit Sporenkapseln-Häufchen Winterschachtelhalm (Equisetum hiemale, Familie Schachtelhalme) 30–90 cm hoch, meist astlos; wintergrün, rauh; gleichartige fruchtbare und unfruchtbare Sprosse Nickendes Perlgras (Melica nutans, Familie Gräser) 30–50 cm hoch, zierlich, Blütenährchen wie Perlen hintereinander aufgereiht und leicht hängend Bärlauch (Allium ursinum, Familie Liliengewächse) […]

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Pflanzen

Bäume und Sträucher unserer Wälder

Kennen Sie die fünf häufigsten Nadelhölzer unserer Wälder? 1. Rottanne (Fichte) Grosser, bis 40 m (selten 60 m) hoher Baum; tellerförmige, weitreichende Bewurzelung; häufigste und wirtschaftlich wichtigste Baumart; ist eigentlich ein Gebirgsbaum, der im Mittelland überall angepflanzt wird; wird im Kulturwald 90–120 Jahre, sonst 200–400 Jahre alt; gefährdet durch Sturmwind, Borkenkäfer und Rotfäulepilz. Samen geflügelt, […]

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Tiere

Grasfrosch

Grasfrösche sind Frühaufsteher. Sie beenden von den Amphibien als erste den Winterschlaf. Wie viele verwandte Arten verbringen sie die kalte Jahreszeit nicht im weichen Grund stehender Gewässer, sondern in tiefen Erdlöchern, oft weit entfernt von Weihern, Tümpeln und Wassergräben. Solange die obersten Bodenschichten zugefroren bleiben, hält ihr Schlaf an. Beginnt aber in den Teichen das […]

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Tiere

Eintagsfliegen

Die Eintagsfliegen bilden eine selbständige Insektenordnung, gehören also nicht zu den Fliegen oder Mücken. In Mitteleuropa unterscheidet man rund 80 Arten. Eintagsfliegen beweisen, dass man keineswegs lang zu leben braucht, um berühmt zu werden. Weil die Imagines nur wenige Stunden oder Tage leben, sind sie von den Griechen bis auf den heutigen Tag das Sinnbild der Vergänglichkeit geblieben.

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Tiere

Köcherfliegen

Die Köcherfliegen bilden eine eigene Insektenordnung mit weltweit über 5000 Arten, von denen etwa 300 in Mitteleuropa vorkommen.

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Tiere

Lebensraum Waldtobelbach

Unsere Bachtobel gehören zu den wenigen Landschaften, die sich an vielen Orten noch in einem beinahe ursprünglichen und durch den Menschen nur wenig gestörten Zustand erhalten haben.

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Tiere

Steinfliegen

Die Steinfliegen sind nicht etwa besondere Fliegen, sondern bilden eine eigene Insektenordnung, die in Mitteleuropa etwa 130 Arten umfasst. Wie die Libellen und Eintagsfliegen sind sie erdgeschichtlich sehr alt. Ihre Vorfahren lebten bereits vor 250 Millionen Jahren, also zur Zeit der ersten Saurier. Die heutigen Steinfliegen gleichen den Urahnen noch sehr stark.

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Tiere

Gelbbauchunke: Unscheinbare Bewohnerin unserer Teiche und Tümpel

Gelbbauchunken leben unauffällig, fast zurückgezogen. Ihr grauschwarzer, oft auch bräunlicher Rücken hebt sich kaum von der Farbe der Wasseroberfläche ab, und so können die knapp fünf Zentimeter grossen Tiere lange an derselben Stelle verharren, ohne entdeckt zu werden.

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Tiere

Libellen – elegante Flugkünstler, gefrässige Räuber

Die bekanntesten und auffälligsten Insekten an unseren Kleingewässern, Bach-, Fluss- und Seeufern haben eine Reihe träfer Mundartnamen erhalten: Wasserjumpfere, Tüüfelsnadle, Augestächer, Chrottehüeter, Ohreschüsser. Ihre prächtigen Farben und der pausenlose Flug mancher Arten wecken immer wieder unsere gespannte Aufmerksamkeit. Wir können ihnen ohne Sorge zusehen, sie schiessen weder in die Augen, noch stechen sie! Einteilung in […]

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Tiere

Schmetterlinge – die schönsten Tag- und Nachtfalter

Wichtige Schmetterlingsfamilien Familien Beispiele Tagfalter, alle Arten total über 200 Arten Segelfalter Schwalbenschwanz Weisslinge Kohlweissling Augenfalter Waldportier Edelfalter Tagpfauenauge Bläulinge Hauhechelbläuling Nachtfalter, alle Arten total über 1600 Arten Schwärmer Weinschwärmer Bärenspinner Schwarzer Bär Zahnspinner Grosser Gabelschwanz Pfauenspinner Kleines Nachtpfauenauge Glucken Eichenspinner Eulen Rotes Ordensband Spanner Baumspanner Glasflügler Hornissenschwärmer Sackträger Einfarbiger Sackträger Holzbohrer Weidenbohrer Nachtfalter, die […]

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Tiere

Laubfrosch

Tagsüber sitzen die Laubfrösche an Schilfhalmen über dem Wasser und im Ufergebüsch. Dort sonnen sie sich mit geschlossenen Augen und angezogenen Beinen. Drei Eigenschaften ermöglichen ihnen diese Lebensweise. Einmal sind sie sehr leicht, denn sie werden nur 4–5 cm lang und sind damit unsere kleinsten Frösche. Dann können sie dauernd ihre Farbe wechseln und dem Untergrund anpassen, auf dem sie gerade sitzen, und schliesslich erlauben ihre haftscheibenartigen Finger und Zehen ganz erhebliche Kletterkünste.

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Tiere

Wasserfrosch

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Tiere

Amphibien und ihre Bestimmungsmerkmale

Bestimmungsmerkmale unserer einheimischen Froschlurche Grösse, Vorkommen Haut Besondere Merkmale Grasfrosch bis 10 cm gross; häufigster Frosch; in Wäldern und feuchten Wiesen glatt; Oberseite: gelb-, rot-, bis schwarzbraun; Bauch: weisslich, gefleckt gut sichtbares Trommelfell inmitten eines dunklen Flecks Wasserfrosch bis max.12 cm gross; im oder am Wasser glatt; Oberseite: sattgrün mit schwarzen Flecken und gelbgrünem Rückenstreifen […]

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Tiere

Kleintiere in stehenden Gewässern

Die nachfolgende Auswahl umfasst typische, grösstenteils biologisch besonders interessante Vertreter, die von blossem Auge erkennbar sind. Nicht alle sind häufig. Jede Auswahl – auch diese – ist bis zu einem gewissen Grade willkürlich. Typische Vertreter Zeichnungen der nachfolgenden Arten finden sich weiter unten. 1. Larve einer Grosslibelle (Mosaikjungfer, Aeshna sp.) Bis 4,5 cm lang, torpedoförmig; grosse […]

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Tiere

Erdkröte

Die Erdkröten verbringen den Winter im Wald oder doch mindestens in Waldnähe. In tiefen Erdlöchern sind sie recht gut vor zu grosser Kälte geschützt. Ende März erwachen die Tiere aus dem Winterschlaf. Die ansteigende Temperatur und eine innere Uhr wecken die Kröten eines Waldes fast am selben Tag, viele sogar zur selben Stunde. Wozu dient […]

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Tiere

Molche und Salamander

Unsere Molche halten sich im Frühjahr während etwa drei Monaten im Wasser auf, und zwar in Gräben, Tümpeln, auch in Weihern und sehr langsam fliessenden Bächen. Im Sommer leben sie unter Steinen, Laub, altem Holz oder auch in Erdlöchern. Die Überwinterung erfolgt, von Ausnahmen abgesehen, an Land. Oft liegen mehrere Tiere in der Winterstarre beieinander […]

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Tiere

Lebensräume für Amphibien und Wasserinsekten

Wenn wir das Buch «Winterthur um die Jahrhundertwende» durchblättern und die Ansichtskarten von 1900 mit der Landschaft von heute vergleichen, wird uns fast bange ob all dem Fortschritt, der uns in den vergangenen hundert Jahren überrumpelt hat. Verschwunden sind die Magerwiesen an den Südhängen unserer Winterthurer Stadthügel zwischen Rebbergen und Hecken, verschwunden auch die meisten […]