Gebänderter Feuersalamander am Sädelrain
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Gebänderter Feuersalamander am Sädelrain

In den lichten Laubwäldern von Winterthur, an kühlen Bächen und feuchten Stellen begegnet man gelegentlich dem grössten unserer heimischen Schwanzlurche, dem Gebänderten Feuersalamander

In den lichten Laubwäldern von Winterthur, an kühlen Bächen und feuchten Stellen begegnet man gelegentlich dem grössten unserer heimischen Schwanzlurche, dem Gebänderten Feuersalamander (Salamandra salamandra terrestris). Reine Nadelwälder mag der Feuersalamander nicht. Hanggebiete aber, wie zum Beispiel der Sädelrain zwischen Ricketwil und Oberseen bieten für ihn ideale Lebensräume.

Der Feuersalamander kann bis 20 Zentimeter lang und 50 Gramm schwer werden, wobei die Weibchen meist grösser und schwerer sind als die Männchen. Das auffällige schwarz-gelbe Muster ist je nach Unterart verschieden. Während der Gefleckte Feuersalamander (Salamandra salamandra salamandra) in der Südschweiz zu den häufigsten Amphibienarten gehört, tritt der Gebänderte Feuersalamander (Salamandra salamandra terrestris) in der Nord- und Nordostschweiz deutlich seltener auf. Er wird hier gar als gefährdet eingestuft.

Die beiden Unterarten können aufgrund ihrer unterschiedlichen Rückenmuster gut unterschieden werden. Beim Gefleckten Feuersalamander bildet die Fleckung nie Streifen aus – ganz anders als beim Gebänderten Feuersalamander. Das Fleckenmuster ist bei jedem Tier individuell unterschiedlich, bleibt aber das ganze Leben lang gleich.

Literatur

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Michael Wiesner ist Biologe. Er hat an der ETH Zürich Naturwissenschaften studiert und in der Fachrichtung Geobotanik bei Prof. Dr. Elias Landolt abgeschlossen. Seine Beiträge finden sich auch auf Facebook, auf Twitter, auf Flickr, auf Vimeo und auf Youtube.

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